Wieder was gelernt: Mandelmus eignet sich sogar als Babynahrung…

Mandelmus als Beikost nutzen

Da Mandelmus zu 100% aus Mandeln besteht,  kann es problemlos als Beikost verwendet werden, wenn man zwei, drei Punkte beachtet.

Das Mus ist sehr flüssig und lässt sich prima unter Obst- oder Getreidebrei mischen. Kinder aus dem Bekanntenkreis fanden den Geschmack offensichtlich okay bis gut, denn es gab bisher keine Probleme. 

 

Als grobe Orientierung kann man sagen, dass 1 Teelöffel ungefähr 50 kcal enthält. Das ist nicht wenig, klar. Auf der anderen Seite enthält Mandelmus eine Vielzahl hochwertiger Inhaltsstoffe. Weil das Mus schön cremig ist, kann es passieren, dass ab und an zu viel Mandelmus untergerührt wird. Grundsätzlich ist das nicht schlimm, denn Mandelmus ist reich an Eisen und Spurenelementen – und das schadet Babys und Kleinkindern in keinem Fall. Allerdings hat es eben auch viele Kalorien.

 

Praxistipp: Mandelmus als Beikost

 

Bevor ihr Brei und Mus mischt, solltet ihr das Mandelmus gut umrühren, weil sich in der Regel oben etwas Öl absetzt. Wenn ihr das Mandelmus nicht selber herstellt, solltet ihr eher zu einem zertifizierten Bio-Produkt greifen. Als Mütter oder Väter wisst ihr am besten wie viele Kalorien euer Kind gerade benötigt. Beachtet also bitte die Nährwerte und gebt eurem Kind nicht Mandelmus pur als „Breiersatz“. Ein Teelöffel pro Portion sollte vollkommen ausreichen.

 

Welches Mandelmus soll ich nehmen?

 

Wir empfehlen das weiße Mandelmus – erstmal egal von welchem Hersteller.  Wir haben schon einige ausprobiert, zum Beispiel das Mandelmus von Rapunzel oder auch das Mandelmus von Eisblümerl. Sehr mild ist aber auch das weiße Mandelmus von Granovita, Am Ende hat uns Betty Butter überzeugt und somit haben wir Betty auch in unseren Shop aufgenommen.

 

Warum nun weißes Mandelmus?

 

Weil die Mandeln vor der Weiterverarbeitung nicht geröstet wurden. Das ist für Babys und Kleinkinder einfach bekömmlicher. An den Nährwerten ändert das natürlich nichts.

Bei Mandelmus sind eigentlich fast alle Produkte im Handel in Bio-Qualität. Wenn nicht explizit von Bio die Rede ist, kann man auch nach „Zutaten aus ökologischem Landbau“ oder ähnlichen Angaben Ausschau halten. Auf der sicheren Seite seid ihr natürlich, wenn ihr das Mandelmus selber macht. Aber das bedeutet eben auch einen deutlichen Mehraufwand.

Auch wenn das dunkle Mus etwas leckerer aussieht, kauft bitte die weiße Variante. Hierbei handelt es sich um das Mus aus ungerösteten und geschälten Mandeln und das ist für neue Erdenbürger besser. 

 

Fazit: 

Mandelmus ist gesund und kann problemlos als Beikost mitgefüttert werden. Es enthält viele Vitamine, Fettsäuren und Mineralien – aber auch viele Kalorien. Daher sollte man es nicht übertreiben.